Eva Chrenková entwickelte fortschrittliche Protokolle für die Ex-vivo-Gewebekultur und entwickelte Fachwissen in der hochdimensionalen Durchflusszytometrie, wodurch eine detaillierte Profilierung von Tumorphänotypen möglich wurde. In ihrer Postdoc-Arbeit im Winkler-Labor wird sich Eva auf ein besseres Verständnis der Metastasierung konzentrieren, die nach wie vor die Hauptursache für Krebssterblichkeit ist. Aktuelle Studien beleuchten die epithelial-mesenchymale Plastizität (EMP) – ein dynamisches Spektrum von Tumorzellzuständen – als zentralen Mechanismus der Tumorausbreitung und des metastatischen Wachstums. Das Projekt baut auf den Arbeiten von Juliane Winkler auf, die kürzlich zeigte, dass die Zusammensetzung des EMP-Zustands mit dem Metastasierungspotenzial korreliert (Winkler et al., JCI, 2024). Eva wird nun mithilfe neuartiger räumlicher und Einzelzell-Omics-Technologien untersuchen, wie EMP-Zustände interagieren, sich entwickeln und die Tumormikroumgebung formen. Ihre Forschung zielt darauf ab, grundlegende Prinzipien der Biologie der Metastasierung aufzudecken, die möglicherweise neue therapeutische Angriffspunkte zur Eindämmung des Metastasierungsfortschritts aufzeigen.